Circular Economy… Veränderungen weltweit

Welche weltweiten Veränderungen könnten die größten Auswirkungen auf die Kreislaufwirtschaft haben? Lesen Sie hier unsere Auswahl an Artikeln für Sie.

Revision der europäischen Regelungen zur Verbringung von Abfällen

Die Europäische Kommission hat eine neue Konsultation zur geplanten Revision der Regelungen zur Verbringung von Abfällen veröffentlicht. Bis zum 30. Juli sind alle betroffenen Akteure eingeladen, entsprechende Stellungnahmen abzugeben. Die Kommission erhofft sich eine breite Teilnahme insbesondere von nationalen Behörden, Experten und privaten Institutionen, die sich mit der Verbringung und dem Management von Abfällen beschäftigen.

Die Überarbeitung der Regelungen ist Teil des Green Deal der Europäischen Kommission. Sie zielt darauf ab, den Export von Abfällen zu beschränken, die schädliche Auswirkungen in Drittländern haben oder genauso gut innerhalb der Europäischen Union behandelt werden könnten. Gleichzeitig sollen die neuen Rahmenbedingungen aber auch die Vorbereitung auf die Wiederverwendung und das Recycling von Abfällen in der EU erleichtern und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft fördern.

Weitere Details zur Konsultation finden Sie hier.

Konsultation zur spanischen Umsetzung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets

Die spanische Regierung hat eine öffentliche Konsultation zur Umsetzung des im Jahr 2018 verabschiedeten EU-Kreislaufwirtschaftspakets gestartet. Ziel der Konsultation ist es, ein besseres Verständnis für die Belange der betroffenen Akteure zu erhalten, insbesondere bezüglich der neuen Regelungen für Elektroaltgeräte und Batterien. Konkret will die Regierung Teile der EU-Richtlinie 2018/849 und damit die entsprechenden Änderungen an den Richtlinien zu Altfahrzeugen, Elektroaltgeräten und Altbatterien in nationales Recht umsetzen. Für Hersteller und Herstellerverantwortungsorganisationen ergeben sich dadurch einige relevante Änderungen.

Unter anderem soll es neue Abfallschlüssel für Lithium- und Nickelbatterien geben. Für Elektroaltgeräte ist unter anderem ein neues Ausgleichssystem zur Berechnung der Sammelquoten vorgesehen. Bisher muss die Sammelquote in Höhe von 65% der in den letzten drei Jahren durchschnittlich in Verkehr gebrachten Elektrogeräte für jede Gerätekategorie erreicht werden. Der neue Vorschlag erlaubt einen flexiblen Ausgleich der Sammelquoten, beispielsweise zwischen verschiedenen Gerätekategorien oder Abfallarten (Haushaltsabfälle oder Gewerbeabfälle). Neben den beiden Entwürfen wurde auch ein neues Abfallgesetz vorgestellt. Das zu Landbell Group gehörende Unternehmen ERP Spanien ist gerade dabei, den Entwurf zu analysieren.

Niederlande wollen Pfandsystem auf kleine Plastikflaschen ausweiten

Die niederländische Regierung hat angekündigt, das nationale Pfandsystem ab 1. Juli 2021 auf kleine Plastikflaschen auszuweiten. Bisher waren nur Flaschen mit einem Fassungsvermögen von über einem Liter pfandpflichtig. Anders als bei den größeren Flaschen soll das Pfand für die kleineren Flaschen allerdings nicht 25, sondern nur 15 Cent betragen.               

Jedes Jahr werden in den Niederlanden rund 900 Millionen solcher kleinen Plastikflaschen verkauft. Es wird geschätzt, dass 100 Millionen davon in die Umwelt gelangen. Die niederländische Regierung erhofft sich von der neuen Pfandregelung eine Rückgabequote von 90%. Landesweit gibt es bereits über 12.000 Sammelstellen.

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