Chemikalien Compliance… was gibt’s Neues?

Was gibt’s Neues im Hinblick auf internationale Chemical Compliance? Hier sind die relevantesten Updates, die wir für Sie für April 2021 herausgesucht haben.

Serbien und Montenegro treffen Vorbereitungen für EU-Chemikalienrecht

Die beiden Beitrittsländer Serbien und Montenegro arbeiten an den Vorbereitungen für die Einführung des Chemikalienrechts der Europäischen Union, insbesondere der Regelwerke REACH, CLP, BPR und PIC. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) unterstützt die beiden Länder auf diesem Weg und hat eine neue Studie erstellen lassen, die die damit verbundenen Herausforderungen benennt und gleichzeitig Maßnahmen zu deren Überwindung aufzeigt.

Die größte Herausforderung besteht laut Studie in den begrenzten finanziellen, personellen und technischen Kapazitäten in den beiden Ländern, die die Umsetzung und den Vollzug der Regelungen erschweren. Welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um den Prozess zu beschleunigen, hat die Studie in zwei nationalen Aktionsplänen festgehalten – jeweils einen für Serbien und einen für Montenegro. So wird unter anderem empfohlen, die Verwaltung zu stärken, finanzielle Mittel für die Umsetzung und den Vollzug der Regelungen bereitzustellen sowie die IT-Kapazitäten auszubauen. 

Neue Studie berechnet Kosten und Nutzen von REACH

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat eine neue Studie zu den Kosten und Nutzen der REACH-Verordnung vorgelegt. Dabei wurde unter anderem untersucht, wie sich die gesetzlichen Regelungen und die darin verankerten Beschränkungen für gefährliche Chemikalien auf die menschliche Gesundheit und auf die Umwelt auswirken.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Nutzen für die menschliche Gesundheit auf 2,1 Milliarden Euro pro Jahr beläuft. Dies sei vor allem auf das geringere Risiko für schwere Erkrankungen wie Krebs, Entwicklungsstörungen, Asthma oder Hautallergien zurückzuführen. Daneben führten die gesetzlichen Restriktionen dazu, dass pro Jahr über 95.000 Tonnen an gefährlichen Chemikalien weniger in die Umwelt gelangen. Der monetäre Wert dieser Umweltnutzen wurde nicht berechnet.

Die ECHA schätzt die Kosten für Unternehmen, die bestimmte Chemikalien ersetzen müssen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, auf 0,5 Milliarden Euro pro Jahr für die gesundheitsbezogenen Beschränkungen und auf 1,2 Milliarden Euro für die umweltbezogenen Beschränkungen.

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